Verhaltenstherapie

Wenn das "Fehl"-Verhalten deines Vierbeiners für dich und Hund zur Belastung wird.

Analysieren, Verstehen, Behandeln

Jagen von Ersatzobjekten, wie Velo, Jogger, Auto etc.

Kann nicht alleine Zuhause bleiben

 Leinenaggression

 Angstzustände

Inkontinenz

Allgemeine Aggression

.....und viele weitere Verhaltensauffälligkeiten

Das Verhalten des Hundes wird hauptsächlich bestimmt durch Genetik, Erlerntem, Erfahrung, Erziehung und nicht zuletzt, dem Umgang. Jeder Hund ist ein eigenes Individuum, hat seinen eigenen Charakter, bei einer Verhaltens-

therapie MUSS man unbedingt darauf eingehen, ansonsten der Hund in die Hilflosigkeit verfällt, Frust aufbaut oder  aggressiv wird. Was bei dominanten, sicheren Hunden negative Verstärkung oder positive Bestrafung eine  mögliche Trainingsform sein kann, wenn zum richtigen Zeitpunkt erfolgt, kann dies bei sensiblen, unsicheren Hunden der Schuss nach hinten gehen und unerwünschtes Verhalten wird dadurch verstärkt! Deshalb ist es von grosser Bedeutung die Körpersprache sowie die verschiedenen Funktionskreise des Hundes zu kennen um erfolgreich Verhaltensauffälligkeiten zu therapieren.

Schwerpunkte meines Lehrganges, welches ca. 750 Unterrichtsstunden umfasste, sind neben der Allgemeinen und Speziellen Ethologie des Hundes dessen Verhaltensentwicklung, Verhaltensstörungen und -therapie.

In der Hundepsychologie gibt es verschiedene Möglichkeiten, Verhalten und seine Beziehung zur Umwelt zu analysieren. Meine Ausbildung beruht durch empirische Forschung abgesicherte und weiterentwickelte Strategie der funktionalen Verhaltensanalyse. Sie basiert auf dem Grundsatz, dass Verhalten auf den Zusammenhängen von Situation, Reaktion und Konsequenzen beruht. Funktionale Verhaltensanalyse untersucht die funktionale Beziehung zwischen Verhalten und der Umwelt, in der es auftritt.

Auch dem "Faktor Mensch" muss in der Verhaltensberatung die nötige Aufmerksamkeit gewidmet werden. Gerne begleite ich dich auf diesem Weg.

 

Fünf Grundsätze der Hundepsychologie:

  1. Der Hund soll niemals aus Angst gehorchen, sondern aufgrund von positiven Assoziationen mit den Befehlen!

  2. Ein Hund braucht eindeutige Regeln!

  3. Gewalt hat in der Hundeerziehung und in der Hundepsychologie nichts verloren!

  4. Belohnungen in Form von Hundesnacks und positive Erfahrungen wie ausgiebiges Lob prägen den Hund und führen zu dem gewünschten Verhalten und werden verstärkt! Unerwünschtes Verhalten wird Desinsibilisiert durch Gegenkonditionierung und Ersatzhandlung.

  5. Geduld ist die wichtigste Tugend in der Hundepsychologie!

  6. Jedem Hundehalter muss bewusst sein, dass der Hund nie die Bedeutung, sondern bloß den Tonfall seiner Worte versteht.

Bei welchen Problemen ist eine Verhaltenstherapie notwendig?

Wenn Dein Hund beispielsweise:

  1. Kinder, Radfahrer oder andere Hunde anbellt, anknurrt oder aggressivität zeigt

  2. Mobiliar in der Wohnung zerstört

  3. Sehr schreckhaft oder ängstlich ist

  4. Unkontrollierbar bellt

  5. Stark an der Leine zieht

  6. Nicht stubenrein ist

  7. Unter Trennungsangst leidet

  8. nicht in die Hundebox springt

  9. Probleme mit dem Auto fahren

  10. Antijagdtraining

  11. Jagen von Ersatzobjekten, wie Auto, Radfahrer, Jogger